Vielleicht liegt es an Halloween, dass sich einige Kinder gerade ganz besonders für Monster interessieren. Ben und Felix haben heute zwei ganz besondere Exemplare erschaffen. Ben nennt sein Kunstwerk „das Halloweenmonster“. Felix Werk nennt sich „Monsterkasper, der immer die Zunge heraus streckt“.
Flachsland Zukunftsschulen erhalten den „Invest in Future-Award“
Unsere Kinderwelt Hamburg e.V. Tochter, die Flachsland Zukunftsschulen gGmbH, hat den begehrten deutschen Pädagogik-Innovationspreis „Invest in Future Award“ erhalten und den ersten Platz erzielt. Hierzu gratulieren wir den Kollegen und Kolleginnen herzlich! Was nutzt aber ein tolles Konzept, wenn es nicht umgesetzt werden kann, weil die entsprechenden Interessenten fehlen? Ein herzliches Dankeschön geht daher auch an die Kinder und Eltern, die sich von Beginn an für unsere Zukunftsschule entschieden haben und damit die aktive Umsetzung des Konzeptes ermöglicht haben.
Einzelheiten über den „Invest in Future-Award“ und weshalb die Flachsland Zukunftsschulen diesen Preis erhalten haben, finden Sie in dieser PDF-Datei: Invest in Future
Übung beendet
Ein großes Lob an alle Kinder und an die KollegenInnen aus der Kita Heidberg. Heute haben wir so getan, als ob es in der Küche brennt und wir haben unseren Notfallplan und die Evakuierung aller kleinen und großen Personen aus der Kita geprobt. Nachdem die Feuersirene erklang, haben wir 2 Minuten gebraucht, um alle Kinder in den Garten zu bringen und alle Räume der Kita gründlich nach Kindern abzusuchen. Anschließend wurde per Anwesenheitsliste noch einmal genau recherchiert, ob tatsächlich niemand mehr vermisst wurde.
Wir hatten uns bewusst dazu entschieden, die Übung heute durchzuführen, weil wir heute personell nicht besonders gut besetzt waren. Im Ernstfall sind wir vielleicht auch nicht alle in der Kita. Natürlich haben wir auch festgestellt, was wir noch verbessern können. Dafür ist eine Übung ja auch da. Auch wenn die Übung gut verlaufen ist, hoffen wir, dass wir einen Ernstfall nicht erleben werden.
Welches Tier ist das?
Die Saat für 2011 ist da.
Schlüssel & Schlösser
Liebe Eltern, viele Kinder spielen gerne mit Schlüsseln und Schlössern (das kennen Sie bestimmt auch, wenn Ihr Autoschlüssel wieder einmal fehlt) und probieren aus, welcher Schlüssel in welches Schloss passt. Das Ganze hat ja nicht nur etwas mit der Wahrnehmung von Formen zu tun, sondern ist u. a. auch ein gutes Training für die kindliche Feinmotorik.
Ich möchte diese Beobachtung gerne aufgreifen und für die Kinder ein individuelles „Schlüsselausprobier-Gerät“ anfertigen. Dazu benötige ich jede Menge Schlösser und passende Schlüssel. In Frage kommen z. B. Vorhängeschlösser, Buntbartschlösser oder Profilzylinderschlösser… Wenn Sie also in den nächsten Tagen eine Garage, den Dachboden oder einen Keller aufräumen und etwas in dieser Richtung finden, dann freue ich mich über Materialspenden.
Dankeschön
Tobias Schubert

Kinderwelt Hamburg drückt den Eltern die Daumen
Der Landeselternausschuss hat den ersten Schritt eines Volksbegehrens mit dem Titel „Frühkindliche Bildung ist ein Grundrecht!“ gestartet und sammelt zurzeit Unterschriften. Insgesamt müssen für diesen ersten Schritt 10.000 Unterschriften eingeworben werden.
Den Initiatoren geht es um 5 Forderungen, die Sie ausführlich auf der Internetseite www.lea-hamburg.de nachlesen können:
- 1 . Wegfall der Bedarfsprüfungsverfahren für die Kita
- 2. Rechtsanspruch auf mehr Bildungszeit
- 3. Rücknahme der Beitragserhöhungen für die Anschlußbetreuung
- 4. Keine Pauschalen in der Kinderbetreuung
- 5. Verbesserung der Personalausstattung
Weitere Informationen und auch die Unterschriftenlisten hängen in der Garderobe der Kita Heidberg aus. Wenn Sie mögen, können Sie sich noch bis zum 29.10.2010 an der Unterschriftenaktion beteiligen. Anschließend leiten wir die Bögen an den LEA weiter.
Kinderwelt Hamburg begrüßt das Volksbegehren und wünscht allen Beteiligen ein erfolgreiches Vorgehen. Wir wünschen uns ebenfalls, dass der Zugang zu Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene grundsätzlich kostenlos sein sollte, um zumindest in diesem Punkt Chancengleichheit herzustellen, egal aus welcher sozialen Schicht jemand kommt.
Also bitte keine Studiengebühren oder Schulgebühren und unabhängig davon, ob ein Kind auf eine staatliche oder private/gemeinnützige Schule geht! Kindertagesstätten sind ebenfalls Bildungseinrichtungen und werden in diesem Zusammenhang gerne vergessen. Weshalb Eltern für die Betreuung und Bildung ihrer Kinder hier etwas zahlen müssen, später in der Schule aber nicht, macht aus unserer Sicht keinen Sinn. Daher begrüßen wir die Initiative des Lea – und nicht nur in dem Punkt der Beitragsfreiheit!
Unsere Befürchtung ist, dass massive Einsparungen in den Hamburger Kitas (insbesondere im Personalbereich) folgen könnten, wenn der Stadt Hamburg die Einnahmen aus den Elternbeiträgen nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenn die Personalstandards gesenkt werden, sind wir tatsächlich keine Bildungseinrichtung mehr, sondern nur noch eine Kita, die Kinder aufbewahrt. Das möchten wir keinesfalls. Allerdings sollte diese Befürchtung nicht dazu beitragen, dass Sie sich nicht an der Unterschriftenaktion beteiligen.
Ankündigung einer Feuerübung
In den letzten Tagen haben wir unseren Rettungsplan überarbeitet. Es geht um die Verhaltensweisen und Abläufe in der Kita Heidberg, wenn ein Feuer ausbrechen sollte. Nun möchten wir in einer Übung den Ernstfall zusammen mit den Kindern proben.
Die erste Übung möchten wir ankündigen und die Kinder nicht überraschen, da wir wissen, wie verängstig einige Kinder auf die unvorhergesehene Situation reagieren. Spätere Übungen werden wir dagegen nicht ankündigen. Die Übung findet am kommenden Freitag, den 15.10.2010 im Laufe des Vormittages statt.
In den Morgenkreisen werden wir in dieser Woche mit den Kindern die „Spielregeln“ besprechen, was zu tun ist, wenn es tatsächlich brennt und die Sirene im Haus erklingt, z.B. das Haus auf dem kürzesten Weg verlassen und mit den Erziehern in den Garten gehen – und zwar ausnahmsweise mit Hausschuhen und ohne Jacke. Bitte sprechen Sie Ihre Kinder auch noch einmal darauf an, dass sie am Freitag keine Angst haben brauchen. Es ist nur eine Übung.
Über die Websitenutzung
Wir freuen uns ausgesprochen, dass diese Website (unser Internetprojekt) so gut von Eltern angenommen wird. Wir haben nicht nur sehr nette Rückmeldungen bekommen, sondern auch Auswertungen, die das belegen.
Pro Tag registrieren wir 20 bis 60 Besuche auf unserer Website. Alleine im letzten Monat zählten wir so insgesamt 1.147 Besuche. 36% davon kannten unsere Website schon. 64% aller Besucher im letzten Monat waren zum ersten Mal auf unserer Website. Erfreulich, dass die Besucherzahlen nicht stagnieren oder abnehmen, sondern stetig steigen. Das zeigt, dass Sie dieses Angebot tatsächlich nutzen.
Toll, dass Sie dabei sind und wir Ihnen so einen Einblick in die Arbeit mit Ihren Kindern ermöglichen dürfen.
Elternabend am 30. November 2010 über die Vorschularbeit
Achtung zur Jahresplanung kommt ein weiterer Termin hinzu:
Bisher haben wir immer im März eines Jahres einen Elternabend durchgeführt, um Ihnen die Vorschularbeit in der Kita Heidberg vorzustellen und die Unterschiede zu einer Vorschulklasse aufzuzeigen. Diesen Elternabend haben wir für Eltern vorgesehen, die sich für ein zukünftiges Vorschulkind entscheiden müssen, ob sie weiterhin die Betreuung in der Kita Heidberg nutzen möchten oder das Vorschulangebot in einer Grundschule.
Zu Recht sind wir von Ihnen gebeten worden, diesen Elternabend zukünftig früher stattfinden zu lassen, nämlich bereits Ende des Jahres, weil auch die Grundschulen in dieser Zeit ihre Vorschularbeit vorstellen. Sie haben dann einen guten Vergleich.
Daher bieten wir den Elternabend nicht erst im März 2011 an, sondern am Dienstag, den 30. November um 19.00 Uhr in der Kita Heidberg. Wer also ein Kind hat, das im Jahr 2012 eingeschult wird und nach den Sommerferien 2011 ein Vorschulkind ist, ist herzlich zu diesem Elternabend eingeladen.
Große Baukunst
So – liebe Eltern, Hand aufs Herz: Wer von uns kann so etwas auch bauen und hat die Fantasie dafür? Moritz und David haben sich heute nachmittag verabredet und diese schönen Schiffe und diese tolle Stadt konstruiert.
Werden wir da nicht etwas neidisch?
Bitte am 8.10.2010 alle Sachen mitnehmen
Am Wochenende (8. bis 10.10.2010) werden einige Fußböden in unserer Kita grundgereinigt und neu versiegelt. Zum Beispiel auch der Boden in der Garderobe. Bitte nehmen Sie spätestens am Freitag, den 8.10.2010 alle Sachen Ihrer Kinder (Regensachen, Hausschuhe, Ersatzsachen, Dinge aus den Eigentumsfächern der Kinder usw.) mit nach Hause, damit wir Platz haben und keine Sachen durch das Umstellen der Möbel verloren gehen.
Am Montag, den 11.10.2010 können die Gegenstände dann wieder mitgebracht werden. Danke!
Nun hängen sie endlich an der Wand!
Übersicht Vorschularbeit 2010/2011 1. Halbjahr
Vorschule 2010/2011
Erstes Halbjahr
Erster Elternabend am Dienstag, den 24.08.2010 um 19.00 Uhr
September
- Das sind wir.
- Projektplanung
- Vorschulmappen
- Ausflug ins Troparium am 30.09.2010
Oktober
- Ausflug in die Tala-Halle am Mo. 4.10.2010
- 1. Projekt: „Eine eigene Geschichte“, Gaby ( Di.5.10. und Do. 7.10.)
- 2. Projekt: Feuerschutzübung, Frank ( Di.12.10. und Do.14.10.), Übung: Freitag, 15.10.2010
- Thema Herbst: Lieder, herbstlicher Spaziergang, Basteln, Kürbis
- Verkehrserziehung: ( Di. 19.10. und Do. 21.10.2010)
- Projekt: fundokids, Madeleine und Gaby, 1.Gruppe: Mo.25.10. und Di.26.10.2010, 2.Gruppe:Do.27.10. und Fr. 28.10.2010
November
- 1. Projekt: Elektrowerkstadt, 04.11. Und 05.11.2010, Frank, am 02.11. – keine Vs
- 2. Projekt: gruppendynamisches Musikspiel, Guy, 16.11. und 18.11.2010
- Erster Besuch der Grundschule
- Thema: Literacy (Buch, – Erzähl – und Schriftkultur), Zahlen, Farben, Formen
- Advent: Geschichten, Basteln usw. (ab 25.11.2010)
Dezember
- Weihnachten
- Weihnachten in anderen Ländern
- Weihnachtsmärchen
Endlich die richtigen Antworten
Frank und Denver (Erzieher aus der Kita) haben sich heute mit biologischen Themen beschäftigt und den Elementarkindern Fragen gestellt.
Warum haben Menschen Augenbrauen? Kind (5 Jahre): „…damit wir böse gucken können!“
Und warum knurrt unser Magen? Kind (5 Jahre): „… damit wir wissen, wann wir zum Essen gehen sollen ohne auf eine Uhr gucken zu müssen.“
Toll!
Hamburger Eltern starten neuen Volksentscheid
Dieser Artikel ist heute im Hamburger Abendblatt erschienen:
Von Andreas Dey, Elisabeth Jessen 20. September 2010, 05:42 Uhr
Die Volksinitiative „Kita-HH“ will die Kita-Gebühren kippen. Es gibt scharfe Proteste vor der heutigen Sparklausur des Hamburger Senats.
Hamburg. Dem Hamburger Senat droht nach der erfolgreichen Initiative gegen die Primarschule ein neuer Volksentscheid. Der Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung Hamburg (LEA), der die Interessen von Eltern an 990 Kitas vertritt, will heute unmittelbar vor Beginn der mit Spannung erwarteten Sparklausur des Senats im Rathaus die Volksinitiative „Kita-HH“ anmelden. Sie fordert einen Rechtsanspruch auf eine kostenfreie sechsstündige Betreuung für Kinder vom vollendeten zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Nur für darüber hinausgehende Betreuung sollen die Familien an den Kosten beteiligt werden. Außerdem sollen generell keine Pauschalbeiträge wie das kürzlich eingeführte Essensgeld mehr erhoben werden dürfen.
Im ersten Schritt benötigt die Volksinitiative nun 10.000 Unterschriften. Kommen diese Stimmen zusammen, kann ein Volksbegehren angemeldet werden. Ist auch das erfolgreich, folgt der Volksentscheid.
„Wir erhoffen uns eine breite Diskussion über den Stellenwert der frühkindlichen Bildung in dieser Stadt“, sagte LEA-Sprecherin Claudia Wackendorff. Im vorschulischen Bereich finde die entscheidende Prägung der Kinder statt. Gerade in einer Stadt wie Hamburg, in der 43 Prozent der Unter-15-Jährigen einen Migrationshintergrund haben, müsse diese Eingangsstufe zum Bildungsbereich gestärkt werden.
„Die letzten Äußerungen von Bürgermeister Christoph Ahlhaus lassen allerdings keine Zweifel daran, dass er und sein Senat keine weiteren Investitionen in die frühkindliche Bildung vornehmen werden“, kritisierte der LEA. Ahlhaus hatte in seiner Regierungserklärung betont, dass für die Rücknahme der umstrittenen Kita-Gebühren-Erhöhung „kein Raum“ sei. Die Elternbeiträge waren zuletzt um bis zu 100 Euro pro Kind und Monat erhöht worden.
Dagegen hatte der LEA im Juni im Rahmen einer Volkspetition 32.922 Unterschriften eingereicht (erforderlich waren 10 000). Daraufhin hätte sich die Bürgerschaft mit dem Thema beschäftigen müssen – was aber noch nicht geschehen ist. Nun folgt die Volksinitiative. „Ich bedaure den Schritt des LEA sehr“, sagte Sozialsenator Dietrich Wersich (CDU). „Die Forderungen sind völlig maßlos und würden mehr als 200 Millionen Euro jedes Jahr zusätzlich kosten.“ Das würde andere Bereiche in Hamburg über Gebühr belasten.
Noch vor der heute beginnenden dreitägigen Sparklausur, auf der der Senat Ausgabenkürzungen um 510 Millionen Euro beschließen will, hagelt es Proteste. So ruft die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) für heute um „fünf vor zwölf“ zum Protest vor dem Rathaus auf. Sie befürchtet die weitere Zusammenlegung von Polizeikommissariaten, die Reduzierung der Bürgernahen Beamten und die Auflösung der Polizeihubschrauberstaffel. Der „Sparorgie des Senats“ würden etwa 400 Stellen zum Opfer fallen, heißt es.
In offenen Briefen an Bürgermeister Ahlhaus hatten Uni-Präsident Dieter Lenzen sowie Richterverein, Anwaltsverein und Rechtsanwaltskammer vor Einsparungen in ihren Bereichen gewarnt. Die Gewerkschaft Ver.di ruft unter dem Motto „Gerecht geht anders“ für den 30. September zu einer Menschenkette auf. Und Schauspielhausintendant Friedrich Schirmer war bereits aus Protest gegen mögliche Sparauflagen zurückgetreten.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt
Dieser Artikel ist am 15.09.2010 im Hamburger Abendblatt erschienen:
18.800 Eltern warten auf ihren Kita-Gutschein
Die Kita-Abteilungen beschäftigen sich derzeit mit nichts anderem. Die Bearbeitung kann trotzdem noch bis zu fünf Monate dauern.
HAMBURG. Die erhöhten Kita-Gebühren gelten seit drei Wochen. Rund ein Drittel der Hamburger Eltern mit Kita-Kindern wartet aber immer noch auf seinen Gutschein. 18.800 Anträge wurden noch nicht bearbeitet. Dabei haben die Bezirke bereits 15 zusätzliche Vollzeitstellen abgeordnet. In fast allen Kita-Abteilungen beschäftigen sich die Mitarbeiter mit nichts anderem mehr.
„Es ist unbegreiflich, wie der Senat mit Hamburgs Eltern umgeht“, sagt SPD-Kita-Expertin Carola Veit. „Erst werden Hals über Kopf die Gebühren erhöht, und dann schafft man es nicht, die Eltern zu informieren.“ Veit hatte eine Kleine Anfrage an den Senat gestellt. Demnach kann es bis zu fünf Monate dauern, bis die wartenden Eltern ihren Bescheid erhalten. Allein in Wandsbek gibt es noch 5000 offene Anträge. „Wir haben zwei zusätzliche Mitarbeiter eingeteilt, die Sachbearbeiter machen bereits freiwillig bezahlte Überstunden“, sagt Sprecherin Anne Bauer. Über die Bearbeitungszeit kann das Bezirksamt keine Auskunft geben.
„Die Eltern müssen darauf achten, dass ihnen so lange nur der alte Beitrag berechnet wird“, sagte Claudia Wackendorff vom Landeselternausschuss Kindertagesbetreuung. „Und sich auf mögliche Nachzahlungen einstellen.“ Der Senat verweist auf die Empfehlung an die Eltern, den Antrag möglichst drei Monate vorher einzureichen.









